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Foto: Damian Dovaraganes/AP

Sicherheit

Kaspersky: Windows-Sicherheit stark verbessert

Letztes Update am 05.11.2012, 12:23

Der vierteljährliche Bericht von Kaspersky über die gefährlichsten Schwachstellen wartet erstmals ohne ein Microsoft-Produkt in den Top 10 auf. Kaspersky macht vor allem den automatischen Update-Prozess von Windows dafür verantwortlich.

Der Softwarehersteller Kaspersky hat die aktuelle Ausgabe des IT Threat Evolution Report veröffentlicht. Dieser vierteljährliche Bericht der Sicherheitsexperten von Kaspersky gibt einen Überblick zu den derzeit gefährlichsten Sicherheitslücken. Der Bericht für das dritte Quartal 2012 bot dabei eine Überraschung: Erstmals seit mehreren Jahren scheint Microsoft in den Top 10 der am weitesten verbreiteten Schwachstellen nicht mehr auf. Vor einigen Jahren war Microsoft noch Stammgast in den Top 10, mit der Einführung von Windows Vista wurde der Update-Prozess deutlich verbessert. Das merkt auch Kaspersky im Bericht an: "Der automatische Update-Prozess in den aktuellen Windows-Versionen ist sehr gut gelungen."

Android gefährdet
An der Spitze des Rankings stehen zwei Java- sowie zwei Flash-Sicherheitslücken. Java scheint hier auch das größte Übel zu sein, denn knapp 56 Prozent aller ausgenutzten Sicherheitslücken stammten vom Oracle-Produkt. Adobe ist der größte Vertreter mit insgesamt fünf Einträgen in den Top 10. Auch die hohe Fragmentierung im Android-Bereich wird von Kaspersky im Bericht kritisiert. So würden 28 Prozent aller Android-Geräte, die angegriffen wurden, noch auf der hoffnungslos veralteten Version 2.3.6 basieren.

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Erstellt am 05.11.2012 12:00 Uhr

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