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IT-Sicherheit

Kaspersky warnt vor verschleierten Cyber-Attacken

Letztes Update am 14.02.2017, 16:08

Der russische IT-Sicherheitsexperte Eugene Kaspersky hat vor falschen Fährten bei Cyber-Angriffen gewarnt.

Künftig könne es noch schwieriger werden, die Ursprünge solcher Attacken richtig zuzuordnen, sagte der Gründer des Anti-Virus-Riesen Kaspersky Lab am Dienstag in Berlin. Cyber-Banden könnten ihre Identität derart verschleiern, dass sie auf andere Nationalitäten als Sündenböcke verwiesen. So könnten Akteure vorgeben, eine andere Sprache zu sprechen und sich gezielt so verhalten, dass Angriffe andere Ursprungsorte nahelegten, sagte Kaspersky auf der Nationalen Konferenz IT-Sicherheitsforschung.

„In Zukunft werden wir Attacken erleben, bei denen sich Amerikaner wie Russen benehmen und Russen wie Ukrainer“, sagte Kaspersky. Cyber-Aktionen, hinter denen US-Behörden Hacker mit Verbindung zu russischen Geheimdiensten vermuten, hatten zuletzt für Aufsehen im Präsidentenwahlkampf in den USA gesorgt. Der Kreml wies eine Verwicklung in die Hacker-Attacken unter anderem auf den Vorstand der Demokratischen Partei zurück.

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Erstellt am 14.02.2017 16:08 Uhr

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